Block > E-Book-Reader

[Der folgende Eintrag ist ein bisschen ungeordnet und nicht so schoen geschrieben, ich muss wohl erst mal wieder lernen, wie sowas geht. Also: mehr schreiben :D]

Eigentlich war der folgende Eintrag bei mir im Draftordner:

Warum ich mir keinen E-Book-Reader kaufen will
[hier diverse Vor- und Nachteile eines Readers einfuegen]

Aber dann, ganz ploetzlich, sehe ich mich im Besitz eines solchen Geraetes, naemlich ein Kobo Glo.
Danke an Timo, fuer das unverhoffte Geschenk!

Meine Website auf meinem E-Book-Reader

Direkt nach Erhalt habe ich ein Update gemacht, das Geraet eingerichtet und ein paar Mobi-, EPUB- und PDF-Dateien via Calibre auf das Geraet gezogen. Dazu musste ich in Calibre bei Geraet auf “Kobo Glo konfigurieren” klicken und dann bei “Neuere Firmware zu unterstuetzen versuchen” ein Haekchen setzen, damit die Dateien rueberkopiert werden. Danach ging alles problemlos.

Bis jetzt finde ich es sehr angenehm, ich mag dieses E-Ink-Zeugs.

Features wie Woerterbuecher habe ich bisher erst ein paar Mal benutzt. Allerdings habe ich auch sonst eher wenig im Woerterbuch nachgeschlagen, da ich es immer aus dem Kontext einigermassen verstanden habe. Ich rede hier von fremdsprachigen Buechern ;)

Naja, ich bin gespannt. Angeblich laesst sich auf dem Geraet sogar Linux aufspielen, vielleicht teste ich das auch mal :D


Zwei Tage spaeter: ich bin leicht angefixt. Habe nun schon in der U-Bahn und auf dem Oertchen gelesen, sehr geil.

Kurz nach diesem Satz hatte ich mal noch ein paar neue Buecher hinzugefuegt, die ich hier rumliegen hatte … und damit auch mal direkt den Kobo zum Absturz gebracht :D
Denn ich hatte mir mal bei Humble Bundle die Peanuts Comics gekauft. Davon hatte ich eins als PDF (in Farbe) runtergeladen, in Calibre hinzugefuegt und dann auf den Kobo transferiert. Nun wollte ich es lesen, aber nicht von Anfang an, denn ich war schon auf Seite 26 oder so (hatte auf dem PC gelesen). Ja, und anscheinend war ich zu ungeduldig und hab zu oft getippt, denn ich musste den Kobo neu starten. Danach hatte ich dann irgendwie nur noch 5 statt >40 Buecher? Ich hatte es dann nochmal mit Calibre verbunden und direkt einen Fehler bekommen von wegen “Corrupt Database”. Na toll. Ich hab schon an “Zuruecksetzen auf Werkseinstellungen gedacht”, aber nach dem Abkapseln vom Rechner war dann doch alles da. Nur die Lesezeichen waren nicht mehr so ganz korrekt …
Was lerne ich daraus? Nicht so ungeduldig sein, besonders bei grossen PDFs (und Farbe), der Kobo kann naemlich gar nicht mit Farben umgehen ;)
Nachtrag: Es war dann doch ein Problem, liess sich aber wie folgt loesen (Quelle):

  1. Auf dem Geraet den Kobo-Account abmelden
  2. wieder neu anmelden

Die kaputte Datenbank wird dabei entfernt und neu aufgebaut. Die Bücher sollten danach alle wieder da sein. Ein Werksreset ist nicht nötig!

Danach habe ich einfach mal meine Bibliothek etwas ausgemistet ;)


Nach einigen Monaten im Betrieb muss ich nun sagen, dass ich es immer noch sehr geil finde :)
Ich lese dadurch einfach mal wieder viel mehr, was mich sehr freut. Dadurch wird mein Eintrag ueber die Buecher, die ich dieses Jahr gelesen habe, hoffentlich ein bisschen laenger als die Jahre zuvor ;)


Trotzdem hier nochmal meine urspruenglichen Vor- und Nachteile eines E-Book-Readers:

Vorteile

Nachteile

Ich kann aber nun damit leben, solch ein Geraet zu besitzen und zu nutzen. Es erweist sich doch als angenehmer, als erwartet.
Zudem lese ich endlich mehr, und ich glaube diesen Vorteil ueberwiegt ganz klar, wenn ich mir meine letzte Buecherstatistik anschaue ;)


Update (2016-05-11): Per E-Mail bekam ich Kommentare von Timo, danke dafuer:

Wenn du das Wörterbuch des Kobos noch nicht ausprobiert hast, bist du jetzt genauso schlau wie vorher. 99% der Wörter, die du nachgeschlagen hättest, hätte das Wörterbuch wahrscheinlich ohnehin nicht gefunden. Wörterbücher waren für mich der Hauptgrund, warum ich von Kobo zu Tolino gewechselt bin.

Was die Schriftarten anbelangt: Der Kobo ist sehr wohl dazu in der Lage andere Schriftarten anzuzeigen. Vielleicht hast du ihn nicht auf Verlagsschrift eingestellt. Wenn doch, dann hat der Verlag ganz einfach am falschen Ende gespart. Aber das solltest du dem Verlag negativ anlasten und nicht dem REader oder dem EPUB-Format!

Du verfrachtest Notizen und Markierungen unter die Nachteile? Das sehe ich anders. Mit einem Kobo kannst du jederzeit Notizen machen und diese später mit dem Desktop synchronisieren. Du kannst auch in den Notizen suchen. Das geht sicherlich schneller als bei einem Buch. Bei einem Buch müsstest du auch immer Stift (und Post-its, falls du das Buch nicht ruinieren möchtest) dabei haben, um Notizen zu machen. Nutze die Funktion mal aktiv, dann wirst du es als Vorteil erkennen.

Geschrieben: 2016-04-24, 23:11 - Tags: ich, buch