Block > Bildschirmhintergruende

Frueher habe ich mir meine Hintergruende immer aus dem Netz runtergeladen (z.B. von ewallpapers.eu, interfacelift.com, wallpaperswide.com, hdwallpapers.in, deviantart.com oder wallhaven.cc), dann mit einem Skript fuer meine beiden Monitore zurechtgebastelt, konkateniert und anzeigen lassen (Befehl fuer GNOME2 hier).
Die hier genannten Quellen koennen je Bild eine unterschiedliche Lizenz haben.

Christoph zeigt hier noch einen anderen Weg auf, um per Skript auch die Hintergruende automatisch und zufaellig runterzuladen.

Nach einer Weile bin ich auf den Geschmack von minimalistischen (zu finden z.B. auf simpledesktops.com und minimalwall.com) und explizit freien (z.B. auf publicdomainpictures.net und republicdomain.com) Hintergruenden gekommen.

Auf eine neue Idee gebracht hat mich David Revoy mit diesem Bild. Er verwendet naemlich u.a. G'MIC (siehe Angabe ganz unten im letzten Bild), was ich bisher noch nicht kannte.
David ist uebrigens grossartig, da er nur Open Source Software und mit Linux kompatible Hardware einsetzt. Die Gruende dafuer schreibt er hier auf.

Nach dem Studieren der Website bin ich auf G'MIC Online gestossen und hab mal alle Filter durchprobiert. Angetan haben es mir dann die Filter “Gradient [corners]” unter Rendering, “Plasma” ebenfalls unter Rendering und “Turbulence” unter Patterns. Diese Filter funktionieren auch ohne eine Bild, da sie mit Zufallswerten selber etwas darstellen koennen.
Es dauerte aber eine Zeit lang, bis ich feststellte, dass die normalen Funktionen von GMIC nicht ausreichen, um solch ein Bild zu erstellen. Die Manpage (man gmic) war mir mit den Optionen bei gradient eher eine geringere Hilfe.
Zum Glueck fand ich nach einiger Rumprobiererei G'MIC fuer GIMP.
Mit dieser Anleitung gelang es mir dann, die Befehle zu notieren, mit denen mir das G'MIC-Plugin fuer GIMP solch schoene Hintergruende generiert.
In GIMP befinden sich die obigen Filter allerdings an einer anderen Stelle: “Gradient [corners]” unter Colors, “Plasma” und “Turbulence” unter Patterns.

Jedenfalls bastelte ich mir damit ein Skript, was Hintergruende fuer alle (horizontal aufgestellten) Monitore generiert, konkateniert und anzeigt. Somit kann per Cronjob z.B. jede Stunde ein neuer Hintergrund erscheinen :)

Die Werte im Skript sollten nur schoene Hintergruende zaubern, ich wollte keine dunklen Farben oder sehr wirre Hintergruende, sind aber natuerlich anpassbar.
Um den neuen Hintergrund direkt anzuzeigen nutze ich feh, allerdings wird fuer KDE, GNOME, usw. ggf. ein anderer Befehl benoetigt (siehe hier).

Ein weiterer Anwendungsfall: mit obigem Skript je 10 Hintergruende erstellen und dann mit diesem Skript und folgendem Cronjob stuendlich eins davon anzeigen lassen (crontab -e ausfuehren und am Ende @hourly /path/to/script/change_wallpaper.sh einfuegen).

Hier noch ein paar Beispiele:

Gradient mit unterschiedlichen Werten Gradient mit denselben Werten Plasma Turbulence

Randnotiz:

Bloglovin hat alle meine Feeds drin, und um den jeweiligen Blog zu “claimen” muss ein Link im Feed drin sein. Ich wollte keinen Beitrag extra darueber schreiben, da es ja nix mit Linux zu tun hat, daher nun hier nur am Rande: Follow my blog with Bloglovin

Geschrieben: 2014-12-10, 22:46 - Tags: linux, ich, wallpaper